„Wir haben Alternativen, großartige Alternativen”

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Präsident Donald Trump kündigte am Freitag (20.02.2026) an, dass er für 150 Tage einen globalen Zollsatz von 10 % einführen werde, um einige der Notfallabgaben zu ersetzen, die vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten aufgehoben worden waren.

Trump erklärte, sein Dekret werde gemäß Artikel 122 des Handelsgesetzes von 1974 erlassen und die Zölle würden zu den bereits geltenden Zöllen hinzukommen. Das Gesetz erlaubt es dem Präsidenten, für maximal 150 Tage Zölle von bis zu 15 % für alle Länder zu erheben, die mit „schwerwiegenden und bedeutenden” Zahlungsbilanzproblemen zu kämpfen haben. Es verlangt keine Untersuchungen und sieht auch keine anderen verfahrenstechnischen Beschränkungen vor.

Lesetipp:  Verlängerung des "Getreideabkommens" von Russland gefordert
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! Mit nur einem Klick zum Angebot! -|-- Gustav Knudsen | Michelle

Der Gerichtshof erklärte die umfassenden globalen Zölle, die gemäß dem Gesetz über internationale wirtschaftliche Notfallbefugnisse erhoben wurden, für rechtswidrig und entschied, dass er seine Befugnisse gemäß diesem Gesetz überschritten habe.

„Wir haben Alternativen, großartige Alternativen”, sagte Trump. „Es könnte mehr Geld sein. Wir werden mehr Geld einnehmen und dadurch viel stärker sein”, kommentierte er die alternativen Instrumente.

Der Präsident erklärte, seine Regierung leite auch mehrere Untersuchungen zu unlauteren Handelspraktiken gemäß Artikel 301 ein, „um unser Land vor den unlauteren Handelspraktiken anderer Länder und Unternehmen zu schützen.

Trumps Entscheidung, sich auf andere Gesetze, darunter Artikel 122, zu stützen und gleichzeitig neue Untersuchungen gemäß Artikel 301 einzuleiten, wurde allgemein erwartet.

Die am Freitag angekündigten Zölle in Höhe von 10 % können jedoch nur 150 Tage lang in Kraft bleiben, und Untersuchungen gemäß Artikel 301 dauern in der Regel Monate, bis sie abgeschlossen sind.

Bei einem Pressetermin im Weißen Haus sagte der Präsident auch, dass das Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen seine Zölle „zutiefst enttäuschend“ sei. Er betonte außerdem, dass er sich „absolut beschämt“ gegenüber den Richtern fühle, die mit 6 zu 3 Stimmen gegen ihn entschieden hatten.

Quelle: Agenturen